VERANSTALTUNGEN DER FREIEN VEREINIGUNG

FÜR ANTHROPOSOPHIE
 

DIE GROSSEN CHRISTLICHEN FESTE IM JAHRESLAUF

 

Judith von Halle
Beiträge zu Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Johanni und Michaeli
Vorträge 3

 

Neuerscheinung 2021, 92 S., K.EUR 12.– / CHF 14.– ISBN 978-3-03769-060-4

Dieser dritte Band Vorträge von Judith von Halle enthält eine Zusammenstellung von bisher unveröffentlichten Vorträgen sowie Artikeln zu den christlichen Jahresfesten, in denen der Leser Anregungen zu einem eigenen und bewussteren Verhältnis zu den Festen finden kann.

 

----------------

 

Die Coronavirus-Pandemie

 

Judith von Halle

Anthroposophische Gesichtspunkte

Neuerscheinung 2020, 120 S., K.EUR 12.– / CHF 14.– ISBN 978-3-03769-059-8

Was liegt dem Sars-CoV-2-Virus und der durch ihn verursachten Pandemie zugrunde? –Alles nur Hysterie? Im Bemühen um eine Beantwortung dieser Frage durch die Mittel der anthroposophischen Geisteswissenschaft setzt sich Judith von Halle in zwei Antwort-Briefen mit zahlreichen Aspekten ...

Zu bestellen beim Verlag für Anthroposophie
Blumenweg 3 | CH-4143 Dornach 1
| Tel. +41 61 703 00 77 | Fax +41 61 703 00 76

info@v-f-a.ch

www.v-f-a.ch

––––––––––––––––

Liebe Freunde,


hiermit übersenden wir Ihnen unser Programm für das 1. Quartal 2021.
Den Grund für dieses kurze Programm entnehmen Sie bitte dem beigefügten Brief.


Samstag, 20. März 2021, 20 Uhr
„Die Auferweckung des Lazarus.

Zeugnisse aus der bildenden Kunst zum Mysterium der drei Johannes“
Vortrag von Dr. Kiene, Freiburg

Dr. Helmut Kiene, Facharzt für Innere Medizin und Onkologie, ist Leiter des Instituts für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie, Freiburg i. Brsg. Er hat breit geforscht und publiziert zu: Erkenntnistheorie, Forschungsmethodik, Kausalität, Misteltherapie der Krebserkrankung, Klinische Forschung zur Anthroposophischen Medizin. In seinem Buch „Phantomleib, Stigmatisation und Geistesforschung – Judith von Halle und die anthroposophische Christologie“ (erschienen im Verlag für Anthroposophie, ISBN: 978-3-03769-045-1) hat er sich unter anderem auch mit den Themen der Auferweckung des Lazarus und der drei Johannes-Gestalten auseinandergesetzt.

Edda Lechner, Judith von Halle, Reiner Boese

Brief zum runterladen

–––––––––––––––

 

 

Liebe Freunde,

unser diesjähriger Weihnachtsbrief unterscheidet sich in mindestens zweifacher

Hinsicht von allen anderen, die Sie seit dem Jahr 2006, also seit der Gründung

der Freien Vereinigung für Anthroposophie, erhalten haben:
Zum ersten Mal müssen wir ihn ohne Peter Tradowsky, unseren lieben Freund

und verehrten Lehrer, aufsetzen. Und dies auch noch in einer Zeit, die nun all jene

Symptome zeigt, auf die er Jahrzehnte lang, insbesondere seit der Jahrtausendwende,

anlässlich seiner Silvester-Ansprachen mahnend aufmerksam gemacht hat.
Diese zweifache Ausnahmesituation wirkt sich auch auf die Arbeit und die Angebote

der Freien Vereinigung für Anthroposophie aus, und es ist mir ein Anliegen, einmal

gemeinsam mit Ihnen diesbezüglich auf die Zukunft zu schauen.
Zunächst möchten wir Sie herzlich um Verständnis bitten, dass unser Veranstal-
tungsprogramm für das kommende Vierteljahr 2021 bisher nur einen Vortrag

(von Dr. Helmut Kiene) vorsieht. Wir haben uns intern entschlossen, aufgrund der

Pandemie-Situation lieber kurz- oder mittelfristig weitere Veranstaltungen

bekanntzugeben, wenn es die Lage erlaubt, als voreilig festgelegte wieder absagen

und Vortragende wieder ausladen zu müssen.
Dass am diesjährigen Silvester-Abend keine Ansprache stattfinden wird, ist allerdings
nicht nur der Corona-Situation geschuldet, sondern in erster Linie der Tatsache,
dass dieser besondere Abend schwer vorstellbar ist mit einem „Ersatzprogramm“
für Peter Tradowskys Jahresrückblick – zumindest bevor überhaupt vonseiten der

Freien Vereinigung (das heißt aus dem Kreis der für den Förderverein verantwortlichen

Vorstandsmitglieder) eine Würdigung seines anthroposophischen Lebens und Werkes

stattgefunden hat. Es war meine Hoffnung, dies im Rahmen eines Vortrages anlässlich

seines diesjährigen Geburtstages am 5. Dezember tun zu können. Doch daran ist leider nicht zu denken, da für diese Veranstaltung eine Begrenzung der Anwesenden auf maximal 50 Personen unrealistisch ist. Wer dürfte dabei sein, wer müsste ausgeschlossen bleiben …? – So hoffen wir auf eine positive Trendwende im Frühjahr!
Dieser Zeitpunkt könnte auch zusammenfallen mit dem Abschluss meiner intensiven Arbeit, für die ich mich seit geraumer Zeit von allen öffentlichen Unternehmungen zurückziehen musste. Wie Sie wissen, hat mich mein Schicksalsweg nach den betrüblichen Ereignissen der Jahre 2005/2006, in deren Folge wir die Freie Vereinigung für Anthroposophie gegründet haben, nach Dornach geführt. Dort war es mir möglich, im Jahr 2009 unter dem Dach der Freien Vereinigung zuerst eine Arbeitsgruppe, dann einen Zweig zu gründen, den Lazarus-Johannes-Zweig, und in einem eigenen (gemieteten) schönen Holzgebäude, einer alten Schreinerei am Fuße des Goetheanum-Hügels Vorträge, aber auch Seminare sowie einen zyklischen Zweigabend und eine Hochschularbeit anzubieten,

zu denen stets etwa 70 Mitglieder erschienen. Trotz der Größe des Teilnehmerkreises hat sich eine sehr intensive Arbeitsatmosphäre ergeben, die über die Jahre schöne Früchte getragen hat!
Dieser Dornacher Schicksalsfügung hat Peter Tradowsky sozusagen mit einem lachenden und einem weinenden Auge gegenübergestanden. Zwar hat er mich innerlich stets vollauf in meinen dortigen Aktivitäten unterstützt – zumal ihm bewusst war, dass damals eine solche Aktivitätsentfaltung in Berlin gar nicht möglich gewesen wäre. Dennoch war meine Abwesenheit eine schwer zu verkraftende und zu tragende Enttäuschung für ihn, da er sich ursprünglich nichts mehr erhofft hatte, als in seiner geliebten Heimatstadt und in dem von ihm gegründeten Rudolf Steiner Haus eine gemeinsame anthroposophische Arbeit zu pflegen. – Seit nunmehr etlichen Jahren haben sich die Bedingungen für die Arbeit der Freien Vereinigung für Anthroposophie im Berliner Rudolf Steiner Haus erfreulicherweise stetig verbessert! Wenn auch Wesentliches unbearbeitet geblieben ist, so scheint doch Gras über die alten Vorkommnisse gewachsen zu sein. Daher konnte ich Peter Tradowsky unbelasteten Herzens versprechen, nach seinem Schwellenübergang die von ihm in Berlin gepflegte Arbeit in einer dann neu zu bildenden Form, so weit es meine äußeren und inneren Möglichkeiten erlauben, fortzuführen. Es war dies eigentlich von mir auch zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt.

Sie werden gewiss verstehen, dass ich die Dornacher Arbeit mit den seit Jahren treu und ernsthaft dort mitarbeitenden Menschen, mit denen ich sehr verbunden bin und die auf meine Rückkehr aus dem Veranstaltungs-Pralaya warten, nicht aufgeben werde. Aber ich habe auch die Absicht, Berlin nicht zu vernachlässigen. Und ich kann Ihnen versichern, dass ich mich sehr darauf freue, wenn mir ein Arbeiten mit Ihnen in Zukunft wieder möglich sein wird!

Noch kann ich dafür keine konkreten Termine oder Arbeitsformen annoncieren – zum einen, weil meine große Arbeit noch nicht ganz abgeschlossen ist;  zum anderen, weil sich dafür die Corona-Lage entspannen muss. Aber so viel darf ich vielleicht schon sagen: Neben Vorträgen könnte ich mir eine vierteljährliche seminaristische Arbeit, zum Beispiel in Form eines fortlaufenden Wochenendkurses vorstellen.
Es wäre für uns sehr hilfreich zu erfahren, ob beziehungsweise wie viele von Ihnen an der Teilnahme einer solchen seminaristischen Arbeit Interesse hätten. Wir können dies kaum abschätzen, da viele der alten Freunde mittlerweile „nur“ noch von der „anderen Seite“ werden mitarbeiten können, weitere aus Berlin fortgezogen sind, manche vielleicht auch andere Arbeitszusammenhänge gefunden haben, in denen sie nun eingebunden sind. Daher wären wir Ihnen dankbar, wenn wir in irgendeiner Form ein Zeichen von Ihnen erhielten, falls Sie an einer solche seminaristischen Arbeit mit mir in Zukunft teilnehmen möchten. (Gerne per Email an mail@freie-vereinigung.de oder die unten stehende Anschrift). Wir werden diese Anfrage noch einmal stellen, wenn der Arbeitsbeginn kurz bevorsteht, aber um grundsätzliche organisatorische Fragen vorab klären zu können, wäre ein Hinweis auf die Interessenlage sehr hilfreich!
Ich möchte noch hinzufügen, dass eine solche Teilnahme dann eine über einen gewissen Zeitraum verbindliche wäre. Denn es ist mein Anliegen, mit den Interessierten einen intimen Arbeitszusammenhang zu schaffen, in dem sich auch eine Gemeinschaft bilden kann, die sich in der geistigen Arbeit untereinander stärkt und befruchtet. Bei einer ständig wechselnden „Belegschaft“ kommt man in der inhaltlichen Arbeit erfahrungsgemäß nur schwer weiter.

Wir haben uns für das nächste Jahr vorgenommen, viele neue Impulse (die aber ganz gewiss an Peter Tradowskys anthroposophische Lebensthemen anknüpfen, denn nichts anderes fordert die Zeit!) zu generieren und uns nach der Corona-Unterbrechung mit neuem Schwung für Rudolf Steiners Anthroposophie im Sinne der Prämisse unserer Freien Vereinigung – des Christus-Impulses – einzusetzen.
Gerade jetzt, in dieser schwierigen Zeit, in der eher wenige Veranstaltungen stattfinden können, sind wir auf Ihre sowohl ideelle als auch finanzielle Unterstützung besonders angewiesen. Ihre Weihnachtsspende wäre nicht nur ein Weg, den unvergleichlichen Einsatz von Peter Tradowsky für unser Berliner anthroposophisches Leben von Ihrer Seite aus sozusagen zu bekräftigen, sie wäre vor allem die Grundlage, auf der wir mit dem erwähnten neuen Schwung die uns vorschwebenden neuen Vortrags- und Seminar-Angebote verwirklichen könnten! – Letztlich machen ja wir alle gemeinsam das Leben der Freien Vereinigung für Anthroposophie erst aus.

An diesem prüfungsreichen Weihnachtsfest und vor allem am Silvester-Abend werden wir Gelegenheit haben, uns das spirituelle Vakuum, das Peter Tradowsky hinterlässt, in aller Deutlichkeit zur Empfindung zu bringen. Zugleich aber – und dies wäre ihm zweifellos die größte Freude – kann es uns zu eigener Aktivität aufrufen, seine unzähligen kostbaren Hinweise auf das aktuelle Zeitgeschehen gerade in diesen Stunden durch unser Bewusstsein ziehen zu lassen und auf diese Weise von dem uns (auch in Buchform) hinterlassenen Schatz für die kommenden Jahre zu profitieren.

Zuletzt möchte ich nicht versäumen Ihnen zu versichern, dass jeder lebendige Gedanke an diegeistige Wirklichkeit, jedes Wort der spirituellen Wahrheit, jedes ehrliche und von Sehnsucht und Hingabe erfüllte Bemühen um eine Zwiesprache mit der Christus-Wesenheit das einzige und das durchschlagend wirksame Mittel ist, das Welten-Werden im Sinnes des gut-göttlichen Weltenplans zu gestalten!
Es braucht dafür keine äußerlich weltliche Lobby. Die Imagination von der Geburt des Weltenretters im armseligen Stall von Bethlehem ist uns dafür das Sinnbild! Es braucht lediglich die ausdauernde Bemühung um ethische Selbsterziehung, den Willen zur selbstlosen Anteilnahme gegenüber allen uns umgebenden Wesen und zum Denken, Wollen und Tun des Wahren, Schönen und Guten. Dies sind die Welt-verändernden Grundkräfte, die von jedem Menschen-Ich zum Wohle der Weltentwicklung zu jeder Zeit freigesetzt werden können.
Wenn wir unser Leben auf diese drei Grundpfeiler stellen, dürfen wir uns, trotz aller persönlicher Niederlagen oder Rückschläge, als „Jünger“ Christi empfinden. Dann aber wird uns die Unterstützung der geistigen Welt gewiss sein, durch die der Welt-Heilungsimpuls eine ungekannte Stoßkraft erfahren kann, nämlich gemäß dem Versprechen des Christus Jesus:
„Wenn zwei von euch auf Erden darin übereinstimmen werden, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen zuteil werden von meinem Vater in den Himmeln!“ (Mt. 18, 19)

Ich wünsche Ihnen gemeinsam mit Edda Lechner und Reiner Boese ein gesegnetes Weihnachtsfest bei guter Gesundheit und im obigen Sinne das Vertrauen auf das Geleit der gut-göttlichen geistigen Welt für unsere gemeinsame anthroposophische Arbeit im kommenden Jahr!

Herzlich, Ihre Judith von Halle

–––––––––––––––



Leider müssen wir die Veranstaltung am 29. Dezember 2020 mit Kim Bartlett absagen.

Für das Neue Jahr 2021 wünschen wir Ihnen alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit.
Edda Lechner, Judith von Halle, Reiner Boese

 

Alle Veranstaltungen finden wie immer im Rudolf Steiner Haus, Bernadottestraße 90/92, 14195 Berlin statt.

 

BITTE BEACHTEN

Ab 4. März 2020 findet folgendes Seminar statt:
Arbeit mit dem Buch von Judith von Halle
"Vom Mysterium des Lazarus und der drei Johannesen"
aus Beiträge zum Verständis des Christus-Ereignisses

Seminar mit Friedrike Kenneweg und Frank Gläsener
mittwochs 20 Uhr (außer in den Schulferien)

Ort: Rudolf Steiner Haus, Bernadottestraße 90/92, 14195 Berlin, Seminarraum

Alle Vorträge finden, wenn nicht anders angegeben im Rudolf Steiner Haus,
Bernadottestraße 90/92, 14195 Berlin statt.
U-Bahn - Podbielskiallee, dann 7 Minuten Fußweg

 

Kontakt: mail@freie-vereinigung.de
Verein zur Förderung der anthroposophischen Arbeit Berlin e.V.
c /o Reiner Boese Westhofener Weg 40 14129 Berlin

 

Veranstalter:
Verein zur Förderung der anthroposophischen Arbeit Berlin e.V.
Der Spendenrichtsatz für einen Vortrag ist 10,- Euro, ermäßigt 5,- Euro>

 

PROGRAMM
Schreinerei in Dornach (Blumenweg)


Über Veranstaltungen von Judith von Halle in Dornach und die Vorträge an anderen Orten können Sie sich jederzeit im Internet informieren:
Kontakt: www.v-f-a.ch

Verein zur Förderung der anthroposophischen Arbeit Dornach | Nähere Informationen: www.v-f-a.ch

​© 2020 Veronika Urban. Erstellt mit Wix.com